Gehmeditation, nicht nur für Buddhisten eine Bereicherung

Die Gehmeditation ist eine alte buddhistische Tradition und wird klassisch wie folgt praktiziert:

 

Egal wo, ob drinnen oder draußen, jeder Schritte wird bewusst und achtsam praktiziert. Dabei wird die Fußspitze zuerst, dann der Mittelfuß und zum Schluss die Ferse aufgesetzt. Fühlt sich das zunächst komisch an; probiert es einfach mal aus. Der Sinn in dieser Form des Gehens liegt in der Umsicht, sich selbst und den Boden der berührte wird, mit Sanftheit zu begegnen. Im Gegensatz zum normalen Gang, der eine andere Qualität hat, ist diese Art zu Gehen geprägt durch Achtsamkeit und Sanftmut. Natürlich kann das bewußte Gehen aber auch mit normalen Schritten geübt werden.

 

Der Atem spielt eine wichtige Rolle und wird mit dem Rhythmus der Schritte synchronisiert. Diese werden langsam und aufmerksam gegangen, die Umgebung konzentriert, aber mit Leichtigkeit wahrgenommen. Wie in der klassischen Mediation werden Gedanken die aufkommen mit dem Atem wieder frei gelassen.

 

Nehmt Euch bewusst einen Anfang und ein Ende der Strecke vor. Ich empfehle euch an dieser Stelle auch erstmal einen kurzen Weg zu gehen und sich an die neue Art zu Gehen zu gewöhnen. Auch könnt ihr euch ein Thema mit auf den Weg nehmen, mit dem Ziel die aufkommenden Gedanken dazu bei jedem Schritt wieder frei zu lassen. Es ist spannend zu sehen, was dann am Ende übrig bleibt und welche Emotionen und Prozesse sich dazu bewegt haben.

Warum diese Mediation für uns im Alltag und im Coaching so hilfreich sein kann:

Wie ihr seht, kann sich auf vielen Ebenen durch diese Meditation Veränderung und Ruhe, Entwicklung und Reflexion, geschehen. Genießt das Praktizieren und die positiven Auswirkungen . . .

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