Die tantrische Selbstberührung - Teil 1

Im Tantra und in der bewussten Sexualität spielt die Art und Weise der Berührung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist die innere Haltung zu uns und unserem Körper der Spiegel wie wir in Folge dann auch mit unseren Mitmenschen umgehen. 

 

Viele Übungen die wir zunächst auch für uns alleine praktizieren können, unterstützen uns auf diesem Weg unseren eigenen Körper positiv und als Tempel wahrzunehmen. Dabei geht es oft gar nicht so sehr um die Technik, sondern das Ziel unseren Körper und seine individuelle Sprache immer wieder aufs Neue zu entdecken. Wenn wir für uns einen guten Zugang gefunden haben, können wir diese Klarheit und Verbundenheit mit in unsere Intimität mit anderen nehmen und erfahren dadurch Fülle und Grenzenlosigkeit in einer wunderbar natürlichen Form.

 

Wenn wir unserem eigenen Körper Gutes tun, ihn annehmen und die ureigene Schönheit entdecken, wertschätzen und ehren, werden wir in der Folge auch andere unterschiedliche Körper in ihrer Blüte sehen.

 

In einer Zeit wo Äußerlichkeiten und Schönheitsideale eine große Rolle spielen macht es viel Spaß und Freude wieder zu erlernen, dass die Ecken und Kanten die jeder hat im Kern keine Bedeutung haben. Ganz im Gegenteil, sie sind das was uns liebenswert macht. Wir alle wollen berührt werden. Berührung schenkt uns ein Lächeln und lässt uns leichter das Hier und Jetzt fühlen. Präsenz ist das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang und ich möchte dir dazu heute eine kleine Übung mit auf den Weg geben. Probier es einfach mal eine Woche täglich aus und du wirst sehen, wieviel sich in dir bewegt und wie wohltuend dies ist.

Lege dich im Anschluss auf den Rücken und lasse die Übung in dir nachklingen.

 

  • Was bewegt sich in dir?
  • Was berührt dich?
  • Was hat sich verändert?

Kommentar schreiben

Kommentare: 0